Montag, 1. September 2008

KUMASI - TAMALE - LARABANGA - MOLE NATIONALPARK


Alola!

Letzte Woche hatte ich freundlicherweise ab Dienstag frei :-) Der Plan war einen Freund einer Freundin eines Freundes einer Freundin zu besuchen, welcher in einem kleinen Lehmhuettendorf namens Larabanga ganz im Norden wohnt und uns eingeladen hat. Ich fuhr also mit 5 Maedchen aus dem Haus (meistens sind wir eh immer der selbe Reisetrupp) zuerst nach Kumasi, das 250km nord-westlich von Accra liegt und wohin man 6 Stunden faehrt. Die Strassen sind hier halt nicht so wie daheim...
In Kumasi gibt es einen Markt, der so gross ist wie 14 Fussballfelder. Die Gaenge sind so eng, dass man kaum durchkommt und die Gerueche so intensiv, dass man es nicht lange aushaelt. Man kann dort alles kaufen, angefangen von Stoffen bis zu Schweinefuesse. Nach Besichtigung der Stadt und des Koenigspalastes verbrachten wir eine Nacht in einem Hotel und fuhren dann weiter 9 Stunden in den Norden nach Tamale. Dort quartierten wir uns wieder wo ein, da es keinen Bus mehr nach Larabanga gab. Die Unterkunft sah aus wie ein altes Gefaengnis, ich dachte mein Bett steht in einer Disco, da keine Fenster und ziemlich laut und ueber mir krabbelte ein Salamander, der staendig runter fiel. Meine einzige Sorge war eigentlich, dass ich ihn nicht verschlucke :-D
Am naechsten Tag ging es dann mit ziemlicher Verspaetung mit dem Bus 4 Stunden nach Larabanga. Beim letzten Stueck der Reise war es bereits dunkel und draussen blitzte und donnerte es. Der Bus war vollgestopft mit Menschen und kurzzeitig hatte ich mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Wir hatten ja keine Ahnung wohin wir fahren, ob uns jemand abholt und da geplant war, dass wir auf dem Dach schlafen, wussten wir auch nicht, ob es dort auch Platz in der Huette fuer uns gibt. Aber es kam alles viel besser als befuerchtet :-)
An der Tro Tro Haltestelle wurden wir bereits von Ibrahim und den Kindern abgeholt. Ibrahim ist der bereits erwaehnte Freund und unterrichtet die Weisenkinder im Dorf. Er wohnt dort mit seiner Familie und man kann sich nicht vorstellen wie freundlich alle sind. Wir haben innerhalb kuerzester Zeit alle ins Herz geschlossen. Ibrahim ueberliess uns seine Huette, wo es zwar auch reingeregnet hat, aber sehr gemuetlich war. Am naechsten Morgen mussten wir schon um halb 6 aufstehen. Ibrahim fuhr uns immer zu zweit mit seinem Moped in den nahegelegenen Mole-Nationalpark. Von dort gingen wir zu Fuss etwa eine halbe Stunde zu der Station, wo es Guides gibt. Auf dem Weg dahin kamen uns Menschen entgegen, die uns vor einem Elefanten warnten, der gerade aufgetaucht und nicht gerade ungefaehrlich ist. Etwas unheimlich aber sehr beeindruckend, wenn ploetzlich ein Elefant dasteht :-) Nach einer zweistuendigen Tour durch den Park, wo wir Affen, Antilopen, Elefanten und noch andere Tiere sahen fuhren wir wieder zurueck ins Dorf. Was wir dort erlebten wuerde diesen Blog sprengen, es war jedenfalls die schoenste Zeit fuer mich hier in Ghana. Genaueres erzaehle ich gerne wenn ich wieder daheim bin :-)




K U M A S I





T A M A L E









L A R A B A N G A




bei Ibrahim







Ibrahim's Mama, die uns FuFu kochte :-)




Great Mosque










M O L E N A T I O N A L P A R K





Spuren eines Leoparden



haha :-D :-D







Keine Kommentare: